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SUMMARY:01.02. - Feministische Perspektiven auf Pränataldiagnotik
DESCRIPTION:Pränataldiagnostik – medizintechnische Möglichkeiten\, rechtliche Rahmenbedingungen und die Forderung nach Selbstbestimmung\nInput & Workshop \n>> kontext\nZwar ist die Forderung nach Selbstbestimmung im Kontext von Reproduktion ein zentraler Bestandteil feministischer Kämpfe\, jedoch findet eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Pränataldiagnostik und anderen Reproduktionstechnologien in diesem Kontext eher selten statt. Angesichts des derzeitigen Erstarkens anti-feministischer Strömungen\, ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema dringend angezeigt.\nIm Workshop soll Wissen über das Thema vermittelt und ein Raum für Fragen und Austausch geschaffen werden. \n>> inhalt\nPränataldiagnostik\, also Untersuchungen des Embryos/Feten vor der Geburt\, sind zu einem festen Bestandteil medizinischer Schwangerschaftsbegleitung geworden. Werdende Eltern müssen im Laufe der Schwangerschaft immer wieder komplexe Entscheidungen treffen. Wollen sie Pränataldiagnostik in Anspruch nehmen und wenn ja in welchem Ausmaß? Welche Konsequenzen würden sie potentiell aus einem auffälligen Untersuchungsergebnis ableiten?\nDas Thema wirft viele persönliche\, ethische und politische Fragen auf\, mit denen wir uns im Workshop aus (queer*)feministischer und herrschaftskritischer Perspektive beschäftigen wollen. \n>> ablauf\nIm ersten Teil des Workshop wird es Input-Vorträge zu den derzeitigen diagnostischen Möglichkeiten und zur geltenden Rechtlage geben\, um eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu schaffen. Welche Untersuchungsmethoden gibt es und welche Informationen können sie liefern? Wie sicher sind die Untersuchungsergebnisse? Welche Gesetze und Richtlinien gibt es? Wer trägt die Kosten? Und wie wird medizinisch und psychosozial zu Pränataldiagnostik beraten? \nNach einer Pause werden wir uns mit der Forderung nach Selbstbestimmung im Kontext von Pränataldiagnostik auseinandersetzen. Wie kann eine informierte Entscheidung im Bezug auf Pränataldiagnostik getroffen\, unterstützt und begleitet werden? Fördert oder behindert Pränataldiagnostik die reproduktive Selbstbestimmung schwangerer Menschen? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Wertvorstellungen sowie Normierungen und Entscheidungen der Regierung?\nDiese und weitere Fragen wollen wir miteinander diskutieren und uns zum Thema austauschen. \n>> zur person\nDer Workshop wird gegeben von Tibs\, dier sich viel mit queer*feministischen Perspektiven auf Kinderwunsch\, Schwangerschaft\, Elternschaft\, Reproduktionstechnologien und Schwangerschaftsabbruch beschäftigt. Nin befindet sich im letzten Jahr des Medizinstudiums und schreibt eine Doktorarbeit über die ärztliche Beratung zu Pränataldiagnostik. Tibs ist aktiv im Bundesnetzwerk der Kritischen Mediziner*innen und Mitglied der interdisziplinären Nachwuchsforscher*innengruppe Politiken der Reproduktion. Diese Veranstaltung wurde von der Rosa-Luxemburg Stiftung Sachsen finanziell unterstützt. \nZeitplan · Freitag\, 1. Februar 2019\n17:00 - 18:30    Input zu diagnostischen Möglichkeiten & aktuellen Rechtslage\n18:30 - 19:00    KüfA\n19:00 - 20:30    Diskussion\n\n  \nWir finden es wäre ganz cool eine zeitgleiche Betreuung für junge Menschen einzurichten 🎉 \nFalls Du Lust hast Kids bei Laune zu halten (auch nur in einem Teil des Abends)\, oder jemanden zum betreuen mitbringen möchtest\, schreib uns unter malobeo.events[ät]systemli[punkt]org.\nSo lässt sich das Angebot bedarfsgerecht gestalten. Bisher gibt es ca. 3-5 ‚erwachsene‘ Menschen\, die sich das vorstellen können.\nDas malobeo hat einen Wickeltisch und eine Sofaecke mit kindergerechten Büchern und Spielzeug. Der hintere Teil des Raumes ist mit einem Vorhang zum vorderen unterteilbar. Die KüfA-AG ist sicher auch offen einmalig auf Rosenkohl zu verzichten 🤷‍♀️ \n\nPerspektivisch wäre es ein krasser Zugewinn für den Laden (und überhaupt!)\, wenn sich ein Pool / eine AG an Leuten findet\, die das öfter machen möchten. Wir finden\, Reproduktions- und Carearbeit soll keine Zugangsschwelle\, sondern muss Teil des politischen Konsens sein! \n\n 
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