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SUMMARY:5.11. - Stream: "Das war nie Thema" - Zur Aktualität antisemitischer Positionen
DESCRIPTION:Die Veranststaltung wird im malobeo live gestreamt.\n\nDie Veranstaltung ist Teil der offenen Ringlesung >>Grund genug<< im Wintersemester 2020/21 an der HSZG und wird in Kooperation mit der Volkshochschule Görlitz umgesetzt. In über dreizehn Veranstaltungen gehen wir mit Expert*innen den Selbstverständlichkeiten\, Nebenwirkungen\, Risiken & Widersprüchen unserer Gesellschaft auf den Grund.\n\nDie Veranstaltung ist eine von Vielen. Die Ringlesungen finden jeden Donnerstag um 16.15Uhr statt.\nInformiert euch hier über das vollständige Programm.\nfacebook: https://www.facebook.com/events/1009318489482296/\n\n__________________________________________\nHeute\nDer Anschlag von Halle im Oktober 2019\, der beinahe zur verheerendsten antijüdischen Gewalttat in Deutschland nach 1945 geführt hätte\, machte vielen Menschen schlagartig klar\, dass dieser auch 74 Jahre nach dem Ende der Shoah eine aggressive Bedrohung für Jüdinnen und Juden darstellt.\nJenseits derart extremer Angriffe sind jedoch Fremdmarkierungen\, stereotype Zuschreibungen und Diskriminierungen Alltag für viele Juden in Deutschland. Hinzu kommt ein „Antisemitismus ohne Juden“\, der nicht auf (vermeintliche) jüdische Personen zielt\, sondern die Erinnerung an die Shoah oder Israel als „Jude unter den Staaten“ (Poliakov) angreift. Der antisemitische Charakter einer solchen Umwegkommunikation bleibt regelmäßig unerkannt. Dies ist für Ostdeutschland besonders bedeutsam\, da hier bis zum Ende der DDR eine öffentliche kritische Auseinandersetzung mit aktuellem Antisemitismus verhindert wurde.\nWeit über das Spektrum des politischen Rechtsextremismus hinaus bietet der Antisemitismus Menschen eine Möglichkeit der Selbstaufwertung und der Welterklärung\, wie sich insbesondere an der sogenannten „Israelkritik“ sowie Verschwörungsideologien zeigen lässt.\nDer Vortrag skizziert anhand von Beispielen die unterschiedlichen Erscheinungsformen des aktuellen Antisemitismus\, der vor dem Hintergrund seiner (noch) bestehenden öffentlichen Ächtung in der Regel codiert und chiffriert zu beobachten ist. Dargestellt werden auch unterschiedliche (politische) Milieus\, in denen sich Antisemitismus spezifisch ausdrückt. Um ein Verständnis für die Langlebigkeit des Antisemitismus zu entwickeln und bei Gegenmaßnahmen die Grenzen der Aufklärung zu reflektieren wird dafür plädiert\, Antisemitismus als „negative Leitidee der Moderne“ (Salzborn) zu begreifen.\nZur Person: Kai E. Schubert (M.A.) studierte Politikwissenschaft\, Judaistik und Interdisziplinäre Antisemitismusforschung in Berlin und Potsdam. Seit 2018 arbeitet er in Berlin als Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“ zu den Themen Antisemitismus und Nahostkonflikt. Seit 2019 ist Kai Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. An der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert er zu den Chancen und Grenzen unterschiedlicher Bildungsansätze\, die israelbezogenen Antisemitismus thematisieren. Kai Schubert ist Promotionsstipendiat des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.  \n\nHinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur (Online-)Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.\n\n___________________________________________\nAnliegen der Ringlesung >>Grund Genug<<\nGleiches Recht für alle. Der allgemeine Gleichheitssatz regelt nicht nur die faire Behandlung vor dem Gesetz\, sondern sollte auch als Grundlage unseres täglichen Miteinanders dienen. Doch können wir stets vermeiden\, Gleiches ungleich zu behandeln? Und sollte Ungleiches nicht gleich behandelt werden? In dieser Ringvorlesung versuchen wir uns dieser Thematik entlang verschiedener Dimensionen zu nähern und dabei aufzuzeigen\, an welchen Stellen Gleichberechtigung\, Gleichbehandlung\, aber auch Diskriminierung Aspekte unseres Alltags sind. Grund und Anlass\, um mal über’s Grundgesetz zu schnacken.\nDie Veranstaltung wird durch die Hochschule Zittau/Görlitz\, dem STURA und der Volkshochschule Görlitz finanziert und ehrenamtlich vom feministischen*forum organisiert.\n\n___________________________________________\nHygiene & weiteres Programm\n  \nProgramm\n\nHygiene Konzept
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