BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//malobeo – alternatives café und anarchistische bibliothek - ECPv5.14.0.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:malobeo – alternatives café und anarchistische bibliothek
X-ORIGINAL-URL:https://malobeo.org
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für malobeo – alternatives café und anarchistische bibliothek
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220306T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220306T180000
DTSTAMP:20260420T104132
CREATED:20220216T131052Z
LAST-MODIFIED:20220216T132738Z
UID:2716-1646578800-1646589600@malobeo.org
SUMMARY:06.03. - feministische anarchistische Anti-Knast Kundgebung JVA Chemnitz
DESCRIPTION:Mit der Power durch die Mauer – gegen die soziale Isolation!\nAufruf zur Kundgebung an der Frauen-JVA Chemnitz des anarchistisch feministischen Anti-Knast-Bündnisses – 6. März\, 15 Uhr\nAm 6. März\, zwei Tage vor dem internationalen feministischen Kampftag\, werden wir vor der Frauen-JVA Chemnitz demonstrieren. Wir möchten den dort inhaftierten Frauen und Queers zeigen: Ihr seid nicht allein! Wir wissen\, dass ihr die Unterdrückung\, die Gewalt und die Ausbeutung in unserer Gesellschaft hart zu spüren bekommt. Wir sehen aber auch\, wie viele von euch sich wehren\, sich für ihre Rechte einsetzen und sich gegenseitig helfen – und wir stehen dabei an eurer Seite. \nAnlass zu unserer Kundgebung ist der 8. März\, der internationale feministischen Kampftag. Weltweit gehen Frauen und Queers\, d. h. Menschen anderer Geschlechter wie Trans- und Interpersonen\, auf die Straße und protestieren gegen die anhaltende Unterdrückung durch Männer und durch ein patriarchales System: Wir stehen dabei Schulter an Schulter rund um die Welt gegen physische\, psychische und sexualisierte Gewalt\, gegen die Vielzahl an Frauenmorden\, gegen die unbezahlte Haus- und Fürsorgearbeit\, gegen schlechtere Bezahlung\, gegen Diskriminierung\, gegen den Zwang zur Ehe und zum Kinderkriegen\, gegen das Abtreibungsverbot und viele Probleme des Systems\, in dem wir leben.\nDie Inhaftierten in der JVA Chemnitz haben diese Unterdrückung besonders hart zu spüren bekommen. Viele von ihnen kommen von ganz unten\, haben sich für Familie und auf Arbeit kaputt gearbeitet\, haben gleichzeitig Missbrauch und Gewalt erlebt und haben viele psychische und physische Verletzungen erlitten. Und ja\, sie alle sind auf irgendeine Art und Weise „kriminell“ geworden und haben gegen irgendein Gesetz dieses Staats verstoßen. Doch anstatt die zugrunde liegenden Probleme anzugehen und zu beheben und die Menschen zu unterstützen\, werden sie als Straftäterinnen verurteilt\, abgestraft und weggesperrt. \nIm Knast geht es weiter: Isolation und Perspektivlosigkeit\, Arbeiten für ein bis zwei Euro die Stunde\, medizinische Unterversorgung\, Schikanen durch Anstaltsleitung und Beamt*innen. Im Rahmen der Corona-Pandemie wurden außerdem die Gefangenenrechte stark eingeschränkt: Freizeitangebote sind weggefallen und Besuche können nur sehr eingeschränkt stattfinden. So werden die Gefangenen am Ende mit noch mehr Verletzungen\, noch mehr Problemen und von der Gesellschaft abgestempelt entlassen. \nFür uns ist klar: Der Knast ist keine Lösung\, sondern Teil des Problems! Deswegen unterstützen wir Gefangene dabei\, sich gegen diese Zumutungen zu wehren. Seien es Anträge an die Anstalt\, Berichte für die Öffentlichkeit\, Unterschriftensammlungen\, Hunger- und Sitzstreiks – all das ist auch in der JVA Chemnitz passiert. Es gibt immer Gefangene\, die für sich und füreinander eintreten\, und wir sind an ihrer Seite. \nAuch wenn der 8. März in Berlin mittlerweile ein Feiertag ist\, auch wenn feministische Bewegungen den Staat zu vielen Eingeständnissen gezwungen haben – wir haben gelernt\, dass wir uns nicht auf die Versprechen von Parteien\, Parlamenten und Staaten verlassen können. Man sieht es doch am Knastsystem am deutlichsten\, wie wenig dieses System funktioniert. Gerade hier werden einige der vulnerablesten Gruppen unserer Gesellschaft am Stärksten getroffen. Sie werden weggesperrt und schikaniert\, anstatt sie wirklich und langfristig zu unterstützen. Deswegen ist uns klar\, dass wir zusammenhalten müssen\, dass wir es selbst in die Hand nehmen müssen. Von beiden Seiten der Mauern reichen wir uns deswegen die Arme\, haken uns unter und kämpfen zusammen für unsere Befreiung. \nKommt zwei Tage vor dem internationalen feministischen Kampftag\, am 6. März 2022 um 15 Uhr\, in die Thalheimer Straße 29 vor die Frauen-JVA Chemnitz und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen. Schluss mit dem Patriarchat\, weg mit dem Knast! \n\n\n  \n\nWith power through the wall – against social isolation!\nCall for a rally at the Chemnitz Women’s Prison of the anarchist feminist anti-prison alliance\nOn March 6\, two days before the international feminist day of struggle\, we will demonstrate in front of the Chemnitz Women’s Prison. We want to show the women and Queers imprisoned there: You are not alone! We know that you feel the oppression\, the violence and the exploitation in our society. But we also see how many of you fight back\, stand up for your rights and help each other – and we stand by your side. \nThe occasion for our rally is March 8\, the international feminist day of struggle. All over the world\, women and queers\, i.e. people of other genders such as trans and inter people\, are taking to the streets to protest the ongoing oppression by men and by a patriarchal system.We are standing shoulder to shoulder around the world against physical\, psychological and sexual violence\, against the multitude of murders of women\, against unpaid domestic and care work\, against lower pay\, against discrimination\, against being forced to marry and have children\, against the ban on abortion and against many problems of the system in which we live. \nThe prisoners in the Chemnitz correctional facility have felt this oppression particularly hard. Many of them come from the very bottom\, have worked really hard for family and at the job\, have experienced abuse and violence at the same time\, and have suffered many psychological and physical injuries. And yes\, they have all become “criminals” in some way and have violated some law of this state. But instead of addressing and fixing the underlying problems and helping people\, they are convicted\, punished and locked away as felons. \nIn prison\, the situation continues: isolation and lack of perspective\, work for one to two euros an hour\, medical care\, harassment by prison management and officials. In the context of the Corona pandemic\, prisoners’ rights have also been severely restricted: Recreational activities have been eliminated and visits are very limited. In the end\, the prisoners are released with even more injuries\, even more problems and stampeded by society. \nFor us it is clear: Prison is not a solution\, but part of the problem! That is why we support prisoners in resisting these impositions. Be it petitions to the prison\, reports for the public\, signature collections\, hunger and sit-in strikes – all this has happened in Chemnitz Prison as well. There are always prisoners who stand up for themselves and for each other\, and we are by their side. \nEven if March 8 is now a holiday in Berlin\, even if feminist movements have forced the state to make many concessions – we have learned that we cannot rely on the promises of parties\, parliaments and states. After all\, one can see it most clearly in the prison system how little this system works. It is here that some of the most vulnerable groups in our society are hit the hardest. They are locked away and harassed instead of receiving real and long-term support. That’s why we realize that we have to stick together\, that we have to take it into our own hands. From both sides of the walls\, that’s why we’re reaching out\, hooking up\, and fighting together for our liberation. \nCome two days before the international feminist day of struggle\, on March 6\, 2022 at 3 p.m.\, to Thalheimer Straße 29 in front of the Chemnitz Women’s Prison and set a sign together with us. Stop the patriarchy\, get rid of the prison!
URL:https://malobeo.org/event/6-3-feministische-anarchistische-anti-knast-kundgebung-jva-chemnitz/
LOCATION:Chemnitz\, Thalheimer Straße 29\, Thalheimer Straße 29\, Chemnitz\, 09125
CATEGORIES:Antirep,FantiFa
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://malobeo.org/wp-content/uploads/2022/02/femakb.png
END:VEVENT
END:VCALENDAR